Die interstellaren, kosmischen Nebel
Nebel sind interstellare Gas-und Staubwolken.
Sie stellen verschiedene Stadien der Geburt oder dem Tod eines Sternes dar.
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Sterne.
Schon mit bloßem Auge sind viele Nebel als verschwommene Objekte am Himmel sichtbar.
Mit dem Teleskop sind sie schon deutlicher zu erkennen.
Erst durch die Fotografie können sie auch farblich hervorgehoben werden.
Viele Nebel sind in einem Katalog, dem
Messier-Katalog erfasst und eingetragen.
Es gibt verschiedene Arten von Nebeln:
Reflexionsnebel:
sie reflektieren und streuen das Licht nahegelegener Sterne.
Bekannte Reflexionsnebel:
- Hubbles Veränderl. Nebel im Sternbild Monoceros
- Barnards Loop im Sternbild Orion
Supernova-Überrest:
die Überreste eines explodierten Sternes(Gashüllen) treffen auf interstellare Materie und werden so zum Leuchten gebracht.
Bekannte Supernova-Überreste:
- M1 (Krabbennebel) im Sternbild Taurus
Dunkelnebel:
sind Wolken aus Gas und Staub, die so dicht sind, daß das Licht dahinterliegender Sterne absorbiert wird und sie deshalb nicht leuchten(also dunkel sind).
Bekannte Dunkelnebel:
- Pferdekopf-Nebel im Sternbild Orion
Planetarischer Nebel:
die abgestoßene Materie(Gashülle) eines sterbenden Sternes(roter Riese) wird von diesem zum Leuchten gebracht.
Bekannte Planetarische Nebel:
- M57 (Ringnebel) im Sternbild Leier
- Blauer Schneeball im Sternbild Andromeda
- Blinkender Planet. Nebel im Sternbild Cygnus
- Eskimo-Nebel im Sternbild Gemini
- M76 (Kleiner Hantelnebel) im Sternbild Perseus
- M97 (Eulen-Nebel) im Sternbild Ursa Major
- M27 (Hantelnebel) im Sternbild Vulpecula
Emissionsnebel:
sie senden selbst Licht aus, indem sie das Licht der im Nebel liegenden Sterne absorbieren und wieder abgeben.
Bekannte Emissionsnebel:
- Rosettennebel im Sternbild Monoceros
- M8 (Lagunen-Nebel) im Sternbild Sagittarius
- M17 (Omega-Nebel) im Sternbild Sagittarius