Die Montierungen
Ich möchte hier nochmals sagen: das beste Teleskop nützt nichts, wenn es auf einer wackeligen Montierung mit einer ruckeligen Nachführung sitzt, gerade wenn man sich mit der Astrofotografie beschäftigt.
Also deshalb bitte nicht an der Montierung sparen!!!
Man unterscheidet zwischen 2 Arten von Montierungen:
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Die Azimutale Montierung:
Man kann sie parallel (im Azimut) und senkrecht (in der Höhe) zum Horizont bewegen.
Sie muß per Hand in beiden Achsen nachgeführt werden.
Die Äquatoriale (Parallaktische) Montierung:
Sie bewegt sich parallel und senkrecht zum Himmelsäquator.
Sie kann entweder per Hand nachgeführt werden oder mit einer motorisierten Nachführung aufgerüstet werden.
Mit ihr bleibt der Beobachtungsort immer im Gesichtsfeld, dadurch das man mit ihr der Erdbewegung folgen kann.
Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man sie vorher korrekt ausgerichtet hat.
Für die Astrofotografie ist diese Montierung also bestens geeignet.
So sollte das Teleskop aussehen, nachdem es nach Norden ausgerichtet
und die richtige Polhöhe(Breitengrad) eingestellt wurde:
Es zeigt so parallel zur Polachse zum Himmelsnordpol.
Die Ausrichtung erfolgt zuerst ohne Tubus, nur mit der Montierung.
Hat die Montierung keine Kennzeichnung (N für Norden), nimmt man einfach einen Kompass zur Hand.
Dann wird noch fein an den Polarstern mit Hilfe der Polachse ausgerichtet.
Das Teleskop muss dann für weitere Beobachtungen am selben Ort stehen bleiben.
Jedesmal wenn das Gerät an einen anderen Ort gestellt wird, muss es wieder neu nach Norden ausgerichtet werden.
Die Montierung sollte auch möglichst gerade in der Waage stehen.
Für das Einstellen der Polhöhe bedient man sich der hierfür an der Montierung angebrachten Skala.
Schließlich kommt der Tubus wieder auf die Montierung, diesen vorher unbedingt noch in beiden Achsen ausbalancieren.
Mit Hilfe der Gegengewichte den Tubus so ausrichten, dass er in jeder Position in der Waage ist.
Die jeweiligen Richtungen kann man mit Hilfe der beiden Achsen ansteuern.
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Anforderungen an eine gute Montierung:
- Das Teleskop muss stabil und wackelfrei auf der Montierung sitzen.
- eine motorisierte Nachführung ist wichtig für die Astrofotografie.
- die Montierung sollte möglichst parallaktisch sein.
Die Montierung ist oft das Teuerste am Teleskop.
Eine Ausnahme ist die sog.
Rockerbox, die Dobson-Montierung.
Sie ist auch leicht selbst herzustellen und sehr stabil.
Allerdings muss man sie manuell nachführen, was nicht immer einfach ist.
Hier ein Foto: