Unser Mond

Der Mond begleitet uns jeden Tag auf unserer Bahn um die Sonne.
Er ist unser "natürlicher Satellit", unser
Trabant.
Wie auch die Erde ist er ungefähr 4600 Millionen Jahre alt.
Wegen seiner fehlenden
Erosion ist der Mond bedeckt mit Kratern von Einschlägen von Objekten aus dem
Weltall, die meisten aus seiner Enstehungszeit.
Auf dem Mond gibt es Anzeichen (sog.
Dome) auf früheren Vulkanismus, die Vulkane sind jedoch seit
mehreren tausend Millionen Jahren nicht mehr aktiv.
Seine Oberfläche hat sich seit Jahrmillionen nicht verändert.
Mit bloßem Auge kann man als Beobachter schon die großen dunklen Bereiche auf der Mondoberfläche erkennen.
Diese Bereiche sind Tiefebenen und bedecken ungefähr 17% der gesamten Oberfläche des Mondes.
Die Ebenen waren früher mit Lava gefüllt, da sie von der Erde aus betrachtet wie Ozeane aussehen,
werden sie auch als
Mare bezeichnet.
Mit dem Teleskop sind auf dem Mond auch Hochländer und Gebirge zu sehen, die früher als Kontinente angesehen wurden und so
auch
Terrae genannt werden.
Unser Mond besitzt keine richtige Atmosphäre.
Der Mond ist ungefähr 1/4 so groß wie unsere Erde und leuchtet nur durch das reflektierte Sonnenlicht.
Jeden Tag hat die beschienene Mondscheibe eine andere Form, diese Formen werden auch
Phasen genannt.
Ein kompletter
Mondzyklus dauert 29,5 Tage von Neumond zu Vollmond und wieder zu Neumond.
Hier die verschiedenen Mondphasen bildlich dargestellt:

Von unserem Mond können wir immer nur die "Vorderseite" sehen, da er für die Rotation um seine eigene Achse genauso lange braucht wie für seinen Umlauf um unsere Erde.
Genauer gesagt sehen wir 59% seiner Oberfläche.
Monddaten:
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Entfernung zur Erde
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384 500 km |
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Temperatur
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-155°C bis +105°C |
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Durchmesser |
3 476 km |
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Rotation an den Polen |
27,3 Erdtage |
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Rotation am Äquator |
27,3 Erdtage |
Größenvergleich zur Erde:
Mondbeobachtung:
Am besten ist der Mond in zunehmender oder abnehmender Phase zu beobachten, da er bei Vollmond so hell ist, daß man die Strukturen nur sehr schwer erkennen kann.
Besonders gut sind seine Strukturen am Terminator erkennbar, das ist die Grenze zwischen dem beleuchteten und dem dunklen Bereich des Mondes.
Diese Grenze verschiebt sich je nach Phase des Mondes, und so kann man nach und nach jeden Teil der Mondvorderseite gut beobachten.
Um die Oberflächenstrukturen genauer zu bestimmen gibt es eine Mondkarte. Auf ihr sind alle wichtigen Gebiete wie Krater und Meere verzeichnet.
Die Mondkarte:
Mondfinsternis:
Eine Mondfinsternis entsteht, wenn sich unser Mond in unseren Erdschatten bewegt.
Erde, Sonne und Mond befinden sich dann also auf einer Linie.
Bei einer Mondfinsternis gibt es wie oben schon erwähnt zwei verschiedene Varianten, die totale und die partielle Finstenis.
Steht der Mond nur im äußeren, schwächeren Schatten der Erde, spricht man von einer partiellen Mondfinsternis. Befindet er sich jedoch im dunklen, inneren Schatten der Erde, so findet eine totale Finsternis statt.
Der Mond ist dabei aber nicht verschwunden, er leuchtet nur schwächer und hat eine rötliche Färbung.
Die nächste partielle Finsternis findet im Dezember 2009 statt, die nächste totale Finsternis im Dezember 2010.
Entstehung einer Mondfinsternis: